Brennessel gegen Haarausfall

Jeder kennt die Brennessel, aber heutzutage wissen nur wenige, dass sie in vielen Gebieten eine heilkräftige Pflanze ist. In der Apotheke bekommt man sie noch als Tee gegen Blasenentzündungen, aber nur noch selten wird die Brennessel gegen Haarausfall genutzt. Dabei sind das in ihr enthaltene Provitamin A, die Mineralsalze und das Eisen besonders gut für die Kopfhaut.

Der einfache Weg die Brennessel gegen Haarausfall einzusetzen, ist im Handel nach einem Shampoo mit Brennessel-Extrakt zu suchen oder Brennesselsamen zu kaufen um sich diese über einen begrenzten Zeitraum hinweg über Ihr Essen zu streuen. Nur bei bekannten Herz- und Nierenleiden sollten Sie von der inneren Anwendung absehen.
Aber Sie können auch selbst eine Tinktur, Haarwasser oder Spülung aus Brennessel gegen Haarausfall herstellen:

Für das Haarwasser kochen Sie eine halbe Stunde lang 250 g zerhackte Brennesselwurzeln in einem Gemisch aus einem Liter Wasser und einem halben Liter Weinessig. Dieses können Sie dann einmal pro Woche in die Kopfhaut einmassieren.
Für die Tinktur setzen Sie zerhackte Brennesselwurzeln (bis zum Flaschenhals gefüllt) in 40%igem Branntweinessig an und lassen ihn 14 Tage an einem warmen Ort stehen. Danach können Sie sie ein- bis zweimal täglich in die Kopfhaut einmassieren.

Am einfachsten herzustellen ist die Spülung aus Brennessel gegen Haarausfall: Sie bringen zwei gehäufte Doppelhände Brennessel auf kleiner Flamme zum Kochen und lassen sie fünf Minuten ziehen. Dann waschen Sie die Haare mit Kernseife und verwenden die Brennesselsud zum spülen.